Gewaltberatung Hamburg

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Gewalt  beenden  —  Vertrauen  schaffen

Wir über uns

Gewaltberatung nach dem Hamburger Modell (GHM)® ist…

geschlechtstypisch

Wir solidarisieren uns als Männer mit den ratsuchenden Jungen und Männern, und entsolidarisieren uns gleichzeitig von ihrem gewalttätigen Handeln. Wir respektieren die Täter in Ihrem So-Sein, und lehnen gleichzeitig ihre Gewalttätigkeit ab.

Wir arbeiten mit Tätern nicht als quasi geschlechtslose, neutrale Berater, sondern als Männer, die selber einmal Jungen waren und einen reflektierten und emotionellen Zugang zu ihrem eigenen Jungensein haben. Erfolgreiche Gewaltberatung ist nur möglich, wenn wir als Berater den Klienten aus seinem Empfinden und aus seinen Sozialisationsbedingungen heraus verstehen können. Nur wenn der Klient die Erfahrung macht, dass der Gewaltberater sich in seine Lage versetzen kann, wird er sein Misstrauen überwinden und eine primäre Motivation für eine wirkliche Veränderung seines Verhaltens entwickeln können.

ressourcenorientiert und ressourcenstärkend

Es geht uns nicht darum, den Tätern zu vermitteln, was bei ihnen alles nicht stimmt und was sie dringend aufgeben müssen, sondern wir arbeiten vor allem mit ihnen an ihren positiven Lebensentwürfen.
Sie erfahren durch unsere Begleitung, was sie alles gewinnen können, wenn sie auf ihre Gewalt verzichten und aufhören, unerreichbaren Männerbildern nachzueifern. Wir gehen davon aus, dass alle Klienten die Ressource „Gewaltfreiheit“ potentiell in sich tragen.

emotionsbalancierend

Wir stellen für unsere Klienten einen geschützten Rahmen für alle Emotionen her. Wut und Hass sind genauso erlaubt wie bspw. Freude, Angst, Trauer, Scham, Verzweiflung und Ohnmacht. Der Zugang zu ihren Gefühlen im Kontakt mit einem männlichen Gegenüber nimmt den Klienten die unbedingte Notwendigkeit, diese bedrängenden Gefühle abzuwehren. Ziel der Arbeit ist es, den Klienten in seiner Selbstwahrnehmungsfähigkeit zu vertiefen, und ihm einen situativ angemessenen Ausdruck seiner Emotionen zu ermöglichen. Dies führt zu mehr Stabilität des Klienten durch die Integration eigener, bisher ungeliebter Emotionen und Persönlichkeitsanteile.